mindbodysoul – Meditation Selbstliebe

Nicht zu verwechseln mit dem ausgezeichneten Body Mind Soul Yoga von Lisa, probierte ich heute einmal Meditation in der Strozzigasse.

In einer originellen Location – einem Friseur- und Schminkstudio nur zwei Stock über dem Little Yoga Room, dessen Wände mit hölzernen Longboards geschmückt sind (für das Balance Board Yoga, das wird nächstes Mal getestet), sind bereits Plätze für 8 Personen vorbereitet.

Kleingruppen sind eine Besonderheit dieses Kurses – so kann die sympathische und energievolle Kursleiterin Natascha noch persönliches Feedback geben und eine familiäre Atmosphäre bewahren.

Die 60 Minuten werden in 3 Blöcke eingeteilt: Kurze Meditationsanleitung – 8 Minuten absolute Stille (gefühlte 20!) – und danach eine entspannende Fantasiereise in die Karibik! Dass man dabei teilweise einschläft, ist ganz in Ordnung – die meisten Teilnehmer können sich nach jeder Session etwas länger bewusst halten und der Geschichte folgen! Ich habe mich einen sehr tiefen Entspannungszustand begeben, in dem ich schon sehr lange nicht mehr wahr – und ja, die Geschichte war auch nett und enthält einige tiefenpsychologische positive Autosuggestionen. Ich kann diese Meditation nur allen empfehlen, da die Stimmung sehr positiv ist und man sich danach einfach komplett tiefenentspannt und losgelöst fühlt! Und das ganze, ohne auch nur einen Körperteil zu bewegen – ja, so macht MyClubs Spass! 😴😊

Rating: 5/5

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Sporthalle Wien – Mobility

Mobilität also. In der heutigen Zeit kann man gar nicht mobil genug sein, also warum nicht? Versprochen wird ein Yoga-/Faszienrollen-Remix. Sowas klingt oft besser, als es ist – aber „einmal probiere ich das noch“, dachte ich mir.

Wir beginnen schwer motiviert auf der Matte, die Gruppe ist locker, es wird gescherzt. „Großes steht bevor!“, dachten wir.

Mit der Faszien-Erdnuss sollen wir uns die Knödel aus dem Rücken massieren. Die Masse jubelt! Streng getimeboxed legen wir los und spüren … nichts. Sind unsere Körper von jahrelanger MyClubs-Schinderei auf steinharten Yoga-Blöcken schon so abgehärtet, dass diese lächerlichen Faszien-Kugerln uns nur ein mitleidiges Lächeln entlocken? Ganz so, wie ein erfahrener Kerkermeister reagiert, wenn ihm eine Hausfrau die Ungeheuerlichkeiten von „50 Shades of Grey“ erklärt. Oder machen wir es falsch? Nach viel justieren spüre ich. Etwas. Ja eh, ist ganz nett.

Aber nun kommt der spannende Teil: wir werden mobil in Körperteilen, die wir nie bewegen wollten. Und das zu Recht. Mein Fußrist wird in Placebomilimeterschritten gebeugt. Mein Schienbein will sich nur durch den Einsatz der Force – also meiner Hand – unabhängig vom restlichen Körper bewegen. Meine Hüften werden leicht geöffnet und die Nerven meines Hinterns wachgerubbelt. Wo ist die versteckte Kamera? Mehrmals blicke ich mich verzweifelt im Raum um.

Wann geht’s nun los? Noch drei Mal tief atmen, High Five und Tschüss! Etwas erleichtert verlassen wir die Halle. Ja, wir haben 50 Lebensminuten und 2 MyClubs-Credits (seriously?!) schon schlechter investiert. Aber nicht viel. Und auch nie mehr wieder.

Die alten Inder haben schon gewusst, was das beste für uns ist – Yoga nach indischem Reinheitsgebot und sonst nichts! Ich werde mir das hinter die Ohren schreiben – die Mobilität dazu habe ich nun. Und vielleicht verrate ich euch bald meinen Geheimtipp für die beste Yogastunde in Wien – aber dazu das nächste Mal mehr …

Fazit: Wozu!?!?

Rating: 1/5

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All Good Yoga – Yin Yoga

Google hat – wie immer – Recht, die guten Rezension des Studios sind gerechtfertigt! Anna unterrichtet auf lockere Art in einem klein-feinen schönen Studio, das mit Fancy Pants geteilt wird.

Sehr entspannt, lustig und professionell führt sie durch eine unerwartet intensive, aber sehr bewusste und wohltuende Stunde mit wenigen, lang gehaltenen Dehnungen. Dies tut vor allem verkürzten Läufer- und Radfahrerbeinen wohl. Dazu gibt es entspannende Feelgod-Musik ihrer offenen Spotify-Playlist. Dies entspannt so tief, dass ich tatsächlich während einer Dehnung in Sekundenschlaf falle – gottseidank ist nichts passiert. Shavasana!

Ich kam für: Yin
Ich komme wieder für: Vinyasa und coole events wie den psychedelic breath

Bislang bestes Yin Yoga, finde ich besser als in der Yogaria

Rating: 5/5

https://www.myclubs.com/at/de/aktivitaeten/at/wien/yOXMlXgfCEc

„Mindful“ Body by Verena

Ich muss nicht nur innerlich grinsen.

Jetzt hat es also endlich wer gemacht – sie haben HIIT Yoga erfunden!

Mindful ist an dieser Stunde nichts, denn die russische Kampfmaschine prügelt uns in mörderischen Tempo durch die Übungen. Sie ist mit ihren Instruktionen stets 3 Schritte weiter und hat während der ganzen Stunde keinen einzigen Atmemzug getan.

Unsere Herzen pumpen mit 200 zum ohrenbetäubenden Beat ihrer Playlist. „You are strong!“, schreit sie in schwer verständlichem Englisch.

„You can do it!“

Jo eh, aber will ich es auch?

Ich verlasse nach zwei Mädels den Raum, kann also empirisch nicht zu hundert Prozent ausschliessen, dass ich nicht den mindful part versäumt habe. Das laute Trampeln der Füsse während meiner Dusche lässt mich aber darauf schliessen, dass die Action weiterging!

Inhalt: 0 % Yoga, 100 % Aerobic. Muss man mögen – ich bin schon seit immer gegen Aerobic, aber jetzt bin ich mir da ganz sicher! Auch ist die Verletzungsgefahr bei dem hektischen Herunspringen ist ganz ohne. Aber wer ein Power-Workout mit ordentlich Yang möchte, sollte hier vorbeischauen – Duschzeug nicht vergessen!

Ich kam für: das Yoga
Ich blieb für: nichts

Rating: 3/5

https://www.myclubs.com/at/de/aktivitaeten/at/wien/i6ZvvBpjRxc

myClubs – Holmes Place – 1140 Hütteldorfer Straße

Nachdem ich mit durch Dönerville (15. Hieb) gekämpft habe, komme ich in einem von außen etwas verranzt ausschauenden Holmes Place in der Hütteldorfer Straße an.

Nicht so boutique wie MALU im Ersten, nicht so klein und familiär wie GETFIT im Siebten – das war zu erwarten.

Zwischen Umkleidekabinen in dezent an 60er-Stil erinnernden Holzschränken patrollieren Putzfrauen und scheinen immer dann um die Ecke zu kommen, wenn ich gerade nackig bin. Wenn es ihnen gefällt ..

Der Pool ist schön und wenig besucht. Obwohl ich mit meiner Billig-Brille und meinem „Wie-war-das-noch-mal“ Pseudokraulstil fast untergehe, mache ich meiner bescheidenen Meinung nach den besten Eindruck auf der Lane – die anderen Gäste haben nicht mal Brillen auf und unterhalten sich eher im Pool.

Wird wohl Zeit für ein Schwimmtraining in der Stadthalle (MyClubs!!) – daher haue ich mich in den Wellness-Bereich. Man findet hier Heute-lesende Pensionisten mit Bierbauch und g’schamige Thailänderinnen im Bikini. Liberal wie wir sind, sehen wir erfahren lächelnd darüber hinweg und überlassen es jemand anders, sie auf das Nacktgebot (Jawoll, Gebot!) hinzuweisen.

Die Saunen sind okay, nichts besonders. Vor den Ausgängen sind die üblichen Cardio-Zombies an ihre Maschinen angeschlossen und starren mit leeren Augen in die Bildschirme. Sie tun mir leid, beim nächsten Mal werde ich sie von ihrem Elend erlösen und die Maschinen abschalten. Ganz bestimmt!

myClubs – Holmes Place – 1140

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